Baumwollputz

Die exclusive Tapete!

Vliestapete

Written By: Dirk Mohs - Mai• 03•13

Vliestapete

Vliestapete

Vliestapete hat mittlerweile längst ihren festen Platz neben den klassischen Papiertapeten – und das aus gutem Grund. Sie lässt sich sehr leicht verarbeiten, benötigt keine Einweichzeit und bietet in Design und Strukturen eine äußerst umfassende Auswahl.

Die Bestandteile der Vliestapete

Vliestapeten bestehen aus Polyester- und Zellstofffasern, die mit speziellen Bindemitteln auf Polymerbasis verbunden werden. Auf die Oberfläche kann nun jedes gewünschte Dessin oder auch verschiedene Strukturen gedruckt werden – ganz nach Geschmack. Vliestapeten enthalten keinerlei Lösemittel, Schwermetalle oder Formaldehyd und sind somit sehr umweltfreundlich.

Für alle Untergründe geeignet

Ob Putz oder Stein, Rigips oder bereits vorhandene Tapeten – mit Vliestapeten können alle Untergründe problemlos beklebt werden. Sogar kleine Unebenheiten oder Haarrisse lassen sich mit ihnen einfach tapezieren und gewinnen sogar an Stoß- und Druckfestigkeit – der Ausdruck hierfür ist „rissüberbrückend“. Weitere bewährte Eigenschaften der Vliestapeten sind ihre Durchlässigkeit von Wasserdampf und ihre schwere Entflammbarkeit.

Das Tapezieren mit Vliestapeten im Vergleich zu Papiertapeten

Bei Tapeten aus Papier muss jede einzelne Bahn sorgfältig eingekleistert und eine genaue Weichzeit eingehalten werden. Ansonsten dehnt sich die Bahn zu sehr oder reißt beim Ankleben ein. Für Vliestapeten gilt dies nicht: Sie werden einfach auf die zuvor eingekleisterte Wand aufgebracht – ohne Weichzeit. Dies erleichtert das Tapezieren enorm und spart außerdem viel Zeit. Insbesondere das Tapezieren von Decken geht mit Tapeten aus Vlies spürbar leichter, da sie eben nicht eingeweicht werden müssen und relativ reißfest sind. Somit eignen sie sich optimal für Heimwerker – auch für Menschen, die nicht viel oder gar keine Erfahrung mit dem Tapezieren haben.

Das praktische Vorgehen beim Tapezieren

Die Arbeitsgänge beim Verarbeiten der Vliestapete sind äußerst systematisch. An erster Stelle steht das Anrühren des Kleisters, der zunächst ungefähr eine halbe Stunde stehen muss, bevor er verwendet wird. Während dieser Zeit können alle benötigten Tapetenbahnen zugeschnitten werden. Ist der Kleister bereit, wird die betreffende Wand einfach mit Kleister bestrichen und anschließend die Vliestapete Bahn für Bahn angeklebt. Jede Bahn wird nun lediglich glattgestrichen, eventuelle Überstände werden abgeschnitten – mehr ist nicht zu tun. Die Tapeten dehnen sich beim Kontakt mit dem Kleister nicht aus und ziehen sich beim Trocknen auch nicht zusammen. Aus diesem Grund ist das Verarbeiten von Mustertapeten sehr einfach. Soll die Tapete irgendwann ersetzt werden, kann sie mit wenigen Handgriffen trocken von der Wand abgezogen werden – es ist kein Vorweichen oder Abkratzen erforderlich. Mit Vliestapete macht das Tapezieren der Wohnung viel Spaß, da es so leicht ist.

© dieter76 – Fotolia.com

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